Mo
09
Nov2020

von 18:30

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Eine Krebserkrankung hat sowohl auf das Leben der Betroffenen und als auch der Angehörigen oft weitreichende Auswirkungen auch im psychischen und sozialen Bereich. Die Zusammenhänge von somatischen Problematiken und psychosozialen Symptomen sind komplex und vielseitig. Das Leben wird sehr oft existentiell in Frage gestellt und diese existentielle Bedrohung kann auch real sein. Die Diagnose "Krebserkrankung" ist für die meisten Menschen zuerst ein großer Schock. Viele Betroffene berichten, es sei wie wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen würde. Angst, Trauer, Verzweiflung, Wut oder auch Verunsicherung sind in einer solchen Situation normale und angemessene Reaktionen. Nicht jede/r KrebspatienIn benötigt psychologische Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung. Dennoch können solche Gefühle sehr belastend und unangenehm sein. Psychoonkologie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen der Erkrankung und den Auswirkungen auf das gesamte Leben und bietet den Betroffenen und Angehörigen zielgerichtet Unterstützung bei der Bewältigung der veränderten Lebenssituation. Lebensqualität in jedem Krankheitsstadium so gut es geht zu erhalten oder zu verbessern liegt dabei im Fokus der Arbeit. Der Umgang und das Arbeiten mit schwer Erkrankten und deren Versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, birgt oft eigene Schwierigkeiten innerhalb und außerhalb des Gesundheitssystems.

Dieser Vortrag versucht die Erkrankung Krebs von zwei Seiten zu beleuchten. Was benötigen PatientInnen, was die BehandlerInnen? Was sind sie jeweiligen Schwierigkeiten, was die Bedürfnisse? In welchem Spannungsfeld bewegt man sich als PsychologIn?

 

Referentin:
Mag.a Gabriele Dietmaier

 

Die Anmeldung ist bis zum 08.11.2020 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Notwendige Mitgliedschaft: 

Landesgruppe Kärnten

 

 

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