Do
08
Apr2021

von 18:00 bis 19:30

Zoom

 

 

Der Infoabend der pro mente plus dient dazu, folgende Punkte zu klären: 

  • Wer sind wir? 
  • Was tun wir? 
  • Wer ist unser Klientel? 
  • Wie schaut unser Behandlungsprogramm aus? 
  • Welche Herausforderungen gibt es im Umgang mit forensischen Klienten?   

Zur Veranschaulichung der Punkte werden zwei kurze Fallbeispiele präsentiert und im Anschluss können Fragen gestellt werden. 

 

Ein paar Informationen zu pro mente plus: 

Bei pro mente plus werden psychisch beeinträchtigte und straffällig gewordene Personen betreut, die eine gerichtliche Weisung zur Wohnsitznahme in einer sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft der pro mente plus haben und folgenden rechtlichen Status aufweisen: 

  1. bedingt entlassene Personen aus dem Maßnahmenvollzug nach § 47 StGB in Folge einer Unterbringung nach § 21 StGB, die auf Grund einer gerichtlichen Weisung in einer sozialtherapeutischen Einrichtung Wohnsitz zu nehmen haben 
  2. psychisch kranke StraftäterInnen, denen per gerichtlichem Beschluss die Einweisung in den Maßnahmenvollzug nach § 45 StGB bedingt nachgesehen wird 
  3. Personen, die aus der vorläufigen Anhaltung nach § 429 StPO unter Anwendung gelinderer Mittel entlassen werden und auf Grund einer gerichtlichen Weisung in einer sozialtherapeutischen Einrichtung Wohnsitz zu nehmen haben. 
  4. Untergebrachte MaßnahmenklientInnen nach § 21 StGB während der „Unterbrechung der Unterbringung" für die Dauer der Genehmigung 

Unter dem Angebot der Wohnbetreuung verstehen wir die Unterstützung der KlientInnen in von der pro mente plus GmbH angemieteten oder sich in deren Besitz befindlichen Wohnungen, in welchen mindestens zwei KlientInnen in einer Wohngemeinschaft leben können. Die BewohnerInnen werden, je nach Bedarf, bis zu sieben Mal pro Woche von Fachkräften aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychologie und ähnlichen Berufsgruppen psychosozial begleitet, um in ausgewiesenen Bereichen ihres Lebensalltages Unterstützung, Anleitung und Beratung zu erhalten. Das Ziel ist die individuelle Krankheitsbewältigung und Rückfallprävention sowie eine möglichst selbständige Lebensgestaltung, und Inklusion der Betroffenen. 

Die individuelle Wohnassistenz umfasst neben regelmäßig stattfindenden Gruppenangeboten und Besprechungen in den Wohngemeinschaften auch Einzelgespräche und Telefonate, beispielsweise zu speziellen Tagesereignissen oder auch zur Überprüfung von Absprachen.  Des Weiteren gibt es Einzel- und Gruppenangebote zu verschiedenen aktuellen Themen, zur Tagesstrukturierung sowie gemeinsame Aktivitäten zur Freizeitgestaltung. 

Die Haltung der Mitarbeiter/innen entspricht dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe" im Rahmen des Zwangskontextes. 

 

ReferentInnen:

Mag. Claudia Lampert-Lechner und Nicolas Gyane 

 

Die Anmeldung ist bis zum 07.04.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist für Psychologiestudierende gedacht.

 

 

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