Di
20
Jul2021

von 18:00 bis 20:00

Zoom

 

 

Krisenintervention in einer Einsatzorganisation: Von der Alarmierung bis zur Nachbesprechung

 

Krisenintervention ist erweiterte psychische Erste Hilfe in Form von Unterstützung und Betreuung für nicht zu hospitalisierende Personen nach traumatischen Ereignissen. Im Speziellen sind dies unter anderem Angehörige, Hinterbliebene und leicht- bzw. unverletzte Betroffene eines Schadensereignisses, bei außergewöhnlichen Todesfällen bzw. Unfälle mit Todesfolge, schwere Verletzung, Suizidversuch/Suizid, Überbringung von Todesnachrichten (gemeinsam mit der Exekutive), Betreuung von Angehörigen vermisster Personen, nach Gewaltdelikten oder nach Bank- und Raubüberfällen.

Anhand von Beispielen möchte ich Ihnen die Arbeit der Krisenintervention näher bringen. Ihnen zeigen, wie Krisenintervention außerhalb der Psychologischen Praxis passieren kann, welche Einsätze uns erwarten und warum es - trotz dem ganzen Leid, mit welchem wir in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit täglich konfrontiert werden, trotzdem eine schöne und vor allem spannende Herausforderung für uns ist.

Im Anschluss an den Vortrag ist eine offene Diskussionsrunde vorgesehen, in der Mag.a Preimesberger für weitere Fragen zur Verfügung steht.

 

Zur Referentin

Frau Mag. Petra Preimesberger ist Klinische Psychologin in eigener Praxis. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Roten Kreuzes Steiermark leitete sie die psychosoziale Betreuung und unterstützt Betroffene in Krisensituationen. Neben diesen beiden psychologischen Tätigkeitsfeldern widmet sie sich zudem Lehr- und Vortragstätigkeiten.  

Durch ihre langjährige Tätigkeit in der Krisenintervention und psychologischen Begleitung Trauernder kommt auch der Praxisbezug nicht zu kurz. 

 

Die Anmeldung ist bis zum 19.07.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

Achtung: Diese Veranstaltung ist nur für Psychologiestudierende (PLAST-Mitglieder + Nicht-Mitglieder) gedacht!

 

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